Neuer Ton für Olvenstedt

Der Glockenklang der St.-Laurentius-Kirche ist den Olvenstedtern bekannt und vertraut. Nun kommt ein weiterer Ton hinzu, denn am Pfingstsonntag wurde das Glockenensemble mit der kleinen Glocke vervollständigt.

Der Guss dieser Glocke wurde nach einer Spendenaktion in Auftrag gegeben, wiederum initiiert von Pfarrer Warner.

Ein Glockenguss ist eine aufregende Sache, das ist nicht erst seit Friedrich Schiller und seinem „Lied von der Glocke“ bekannt. So war denn auch die Glockengießerwerkstatt mit einer Gruppe von dreißig Magdeburgern und einer weiteren Gruppe von Auftraggebern gut besucht, die dem Gießen „ihrer“ Glocken zusehen durften. Für dieses Erlebnis war der Weg bis ins hessische Sinn nicht zu weit.

Die neue, kleine Glocke wird als Taufglocke geläutet werden. Glockenbauer Rolf Klietz war aus der Altmark angereist, um sie erstmals zu Klingen zu bringen.

Text: Christina Stieler

„Frühling in Berlin und Wien“ mit dem Trio Sang & Klang

2012 gastierte das Duo Sang & Klang schon einmal in der Kulturscheune. Aus dem Duo wurde diesmal ein Trio, verstärkt durch Frau Klang. Passend zur Jahreszeit umfasste das Programm Bekanntes und weniger Bekanntes aus dem „Frühling in Wien und Berlin“. Der Wiener Frühling startete mit Ohrwürmern wie „Leb wohl, mein kleiner Gardeoffizier“ und der wohl seltener gehörten Klage über das model-dünne Leopoldinchen (Leopoldine hätte sich halt am Kulturscheunen-Kuchenbüffett bedienen sollen!).

Dass Olvenstedt weit näher an Berlin als an Wien liegt, war im zweiten Teil des Programms deutlich zu spüren, da sprang der Funke endgültig über. Die Olvenstedter sangen mit, obwohl es dieser Unterstützung nicht bedurft hätte. Dass die Sangs dann auch noch – linksrum – tanzten, kam beim Publikum bestens an.

Und wenn die Besucher auch nicht erst „früh um fünfe“, wie die Zugabe verhieß, nach Hause gingen, so doch sehr beschwingt und gewiss in der Hoffnung auf ein Wiedersehen und –hören mit Sang und Klang.

Text: Christina Stieler
Fotos: Werner Schultze